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Bad Sassendorf im SauerlandDie Gemeinde Bad Sassendorf - das historische Sälzerdorf sowie Moor- und Soleheilbad - erstreckt sich in der Soester Börde, einer fruchtbaren Landschaft zwischen dem Münsterland und dem Sauerland, auf einer Fläche von rund 6.350 ha.Besiedelt war jenes Gebiet schon in der vorgeschichtlichen Ära. Erstmalig nachweislich benannt wurde Bad Sassendorf in einer Urkunde, deren Ursprung zwischen 1169 und 1179 zu datieren ist. In der Neuzeit wird das Jahr 1175 für das Bestehen der Siedlung zu Grunde gelegt. Erzbischof Philipp I. von Heinsberg übergab dem Kloster St Walburgis einige seiner Besitztümer, darunter auch ein Salzhaus in Bad Sassendorf, oben erwähnte Urkunde zeugt von jener Schenkung. In der Urkunde ist einerseits von „sassendorp“ die Rede, ein Indiz für die Gründung durch sächsische Siedler, zum anderen gibt das Dokument ein Hinweis auf die frühe Salzgewinnung der Region. Neuerungen zu Beginn des 17. Jahrhunderts sorgten für eine steigende Salzproduktion, 1952 wurde diese jedoch vollends aufgegeben. Ein Wirtschaftsfaktor, dessen Anfänge zu Beginn bzw. in der Mitte des 19. Jahrhunderts liegen und der sich bis dato erhalten hat, ist der Kur- und Heilbetrieb. Das erste Badehaus entstand 1872. Seit 1906 darf sich Sassendorf mit dem Prädikat „Bad“ schmücken, zudem besteht seit 1975 die staatliche Anerkennung als Moor- und Soleheilbad. Bad Sassendorf in seiner heutigen Form - als Großgemeinde mit 12 Ortsteilen - existiert seit der Neugliederung auf kommunaler Ebene von 1969. Außer dem Kurbetrieb als dominierender Wirtschaftszweig und dem Fremdenverkehr - der nicht nur von der Rolle als Naherholungsziel profitiert - prägen landwirtschaftliche und mittelständische Gewerbeunternehmen die knapp 12.000 Einwohner zählende Großgemeinde im Bundesland Nordrhein-Westfalen, im Kreis Soest. Zu den Anziehungspunkten von Bad Sassendorf gehören zweifelsohne die SoleTherme mit Meersalzgrotte, ansprechender Saunalandschaft sowie Wellness- und Kosmetik-Bereich sowie der etwa 30 ha große Kurpark. Die Parkanlage mit dem Bad Sassendorfer Schloss, den historischen Hofanlagen, Voliere, Rosengarten, Rhododendronpark, Minigolf, Boule-Platz, Freiluft-Schach, Gastronomiebetrieben und vielem mehr lädt zu erholsamen Spaziergängen ein und dient als Kulisse für verschiedene Veranstaltungen. Das abwechslungsreiche Kulturprogramm der nordrhein-westfälischen Gemeinde umfasst Lesungen, Konzerte, Aktivitäten wie Acrylmalerei und Origami aber auch traditionelle Festlichkeiten, darunter der beliebte Sälzermarkt. Bad Sassendorf hält überdies am Rande des Ortskerns den Freiherr-von-Wintzingerode-Park für große und kleine Besucher bereit, auf einer Fläche von 15,5 ha gilt es die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu entdecken und zwar hautnah. Vielleicht interessieren sich die Gäste aber auch für das circa 10.000 Jahre alte Niedermoor „Woeste“, das unter Naturschutz steht und einer vielfältigen Flora und Fauna beste Lebensbedingungen bietet - im Übrigen ist das Naturschutzgebiet „Woeste“ nur ein schönes Ziel der angebotenen, geführten Rad- und Wandertouren, oder für die sakralen Bauwerke wie St. Urbanus in Weslarn, St. Johannes der Täufer in Neuengeseke, St. Pantaleon zu Lohne oder Sst. Simon und Judas Thaddäus in Bad Sassendorf. Weiterhin wartet die Umgebung mit herrlichen Ausflugszielen auf, beispielsweise die alte Hansestadt Soest oder Lippstadt - das „Venedig Westfalens“. Bad Sassendorf und Umgegend offerieren zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und außerdem ein umfangreiches Angebot an Hotels, Restaurants, Pensionen, Gästehäusern, Cafes sowie Privatzimmern, Ferienhäusern und Ferienwohnungen. |









